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„Ich habe Salingers „Fänger im Roggen“ gelesen und Herrndorfs „Tschick“. Aber in Flurin Jeckers „Lanz“ habe ich am ehesten die Welt meines jüngsten Sohnes wieder gefunden. … Es hat mir Spaß gemacht, in diese Sprache einzutauchen, die nun wirklich ganz weit weg von meiner ist. Hat sich gelohnt.“
Frank Statzner, hr-info „Büchercheck“, 14.6.17

„Das Spannende ist die ganz rohe, ungehobelte Sprache, weil sie einem diesen Jungen so nah bringt. … Ich kriege eine Gänsehaut, wenn ich davon erzähle. … Ein hochintensives, kurzes Erlebnis. Ein sehr lohnenswertes Buch.“
Markus Brügge, WDR5 „Scala“, 30.05.17

„Flurin Jecker zielt auf Alltagswahrnehmung, nicht auf Abenteur und Exzess. Denn Lanz reist, aber er reist nicht in einem geklauten Lada. Er ist empfindsam und labil, aber er ist nicht durchgeknallt wie Holden Caulfield. (…) Jecker lässt seine Jungs und Mädchen eine Sprache sprechen, die verschärfte Mündlichkeit mit jeder Menge Kraftausdrücken, Übertreibungen, Emphasewörtern, Intensivierungen und reizvollem Schweizer Dialekt verbindet.“
Sandra Kerschbaumer, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 17.5.17

„Selten hat ein Erstling so viel Begeisterung ausgelöst wie der Roman «Lanz» des 26-jährigen Berners Flurin Jecker. Er schafft es, die Lebenswelt eines 14-Jährigen zu beschreiben: rotzig und zugleich mit federleichter Eleganz.“
Reto Kohler, SRF1 „10vor10“, 20.4.17

„Flurin Jecker ist mit „Lanz“ eine Annäherung an ein Gefühl, an einen scheinbar unbeschreibbaren Zustand gelungen. Entstanden ist ein stimmiges, zeitloses Porträt eines jungen Menschen, der versucht mit den Zumutungen der Welt zurechtzukommen.“
Sibilla Semadeni, SRF1 „Kulturplatz“, 12.4.17

„Jecker transformiert die Mündlichkeit wieder in eine wunderschön ausgearbeitete, sehr knappe Literatursprache.“
Markus Gasser, SRF 2 Kontext „Literatur im Gespräch“, 30.03.17

„Der Roman ‚Lanz‘ des jungen Berner Autors Flurin Jecker gehört zu den literarischen Überraschungen des Schweizer Bücher-Frühlings. Es ist eine Coming-of-Age-Geschichte voller Wärme und Humor. Die Stärke liegt in der sprachlichen Reduktion und im jugendlich-authentischen Erzählton.“
Esther Schneider, SRF2 Kontext „Literatur im Gespräch“, 30.03.17

„Jecker geht nicht in die Falle eines Jugendjargons, der mit trendigem Vokabular um sich wirft. Er imitiert keine SMS-Dialoge, sondern weiss, dass die Beherrschung etwa des Konjunktivs der seelischen Differenziertheit seiner Figur zuträglich ist. Jecker hat einen Tonfall gefunden, der die Befindlichkeit seines Helden mit leiser Distanz in Prosa umsetzt, mit vermeintlich schlichten, aber raffiniert eingesetzten Mitteln.“
Martin Ebel, Tagesanzeiger, 22.03.17

„Flurin Jecker bringt bestechend elegant in den Freuden und Leiden eines Vierzehnjährigen auch die Freuden und Leiden des debütierenden Autors selber zum Ausdruck. (…) Jecker gelingt beides: die Darstellung einer konkreten Individualität und eine differenzierte Studie über die Pubertät im Allgemeinen. (…) Ein beeindruckender Debütroman.“
Samuel Moser, Neue Zürcher Zeitung, 17.03.17

„Flurin Jeckers Adoleszenzroman ‚Lanz‘ gilt jetzt schon als eines der meistversprechenden Schweizer Debüts 2017.“
Philipp Theisohn, Schweizer Buchjahr 2017, 13.03.17

„Flurin Jeckers Debüt-Roman besticht durch einen eigenen, coolen Sound, durch die unbefangene, dialektale Jugendsprache.“
Susanne Sturzenegger, Radio SRF 1, Buchzeichen, 12.03.17

„Jecker nimmt mit „Lanz“ selbstbewusst Platz an der literarischen Tafelrunde. Wo er sich durchaus zeigen darf.“
Bettina Kugler, St. Galler Tagblatt, 01.03.17

„Ein Erstling, der fasziniert, verstört, überrascht. … Wie Flurin Jecker diesen frechen Sound durchhält, ist eindrücklich. Sein Buch erinnert an Salingers ‚Fänger im Roggen‘, in die Schweiz des 21. Jahrhunderts übersetzt. Unter der Rotzigkeit steckt die Romantik. Wir lesen und staunen: Das ist keine Literaturinstituts-Literatur, sondern pulsierende Prosa. Solche genuinen, frischen Bücher brauchen wir!“
Manfred Papst, NZZ am Sonntag, 26.02.17

„Die frische, unverstellte Sprache ist glaubwürdig und echt und gibt dem Leser zwischenzeitlich das Gefühl, er habe das Tagebuch seines kleinen Bruders in dessen Schrank gefunden und heimlich darin gestöbert.“
Malin Hunziker, Basler Zeitung, 25.02.17

„Jeckers Protagonist spricht eine bewusst schmucklose, mitunter salopp-grobe Jugendsprache (…), deren Kunstcharakter jedoch immer durchschimmert und den Tonfall dadurch authentisch wirken lässt.“
Alexander Sury, Der Bund, 22.02.17

“Mit dem authentischen Antihelden und der stilsicheren Sprache macht sich ‘Lanz’ gut im Regal der Coming-of-Age-Geschichten neben ‘Tschick’ oder ‘Der Fänger im Roggen’, die ebenso auf politische Korrektheit und pädagogische Ansprüche pfeifen und gerade darum berühren.“
Céline Graf Berner Zeitung, 18.02.17

„Der 26-jährige Berner Autor Flurin Jecker versteht es, diese Stimmung unter Jugendlichen einzufangen, in der jeder sich möglichst cool verhalten will, aber gegen die Unsicherheit ankämpft – die Zeit, in der die Euphorie stets nahe an der Traurigkeit ist.“ Babina Cathomen, Kulturtipp, 16.02.17

Interview: „Die Sprache steht an erster Stelle“
Interview im „Bund“ vom 24.06.16