Lanz

«Die meisten sind ja mit vierzehn nicht mehr Jungfrau. Also sind es die meisten von euch auch nicht mehr, weil man ja vorher kaum richtig lesen kann. Aber lacht jetzt nicht, wenn ich sage, dass ich sozusagen noch gar nichts bin. Nicht einmal Jungfrau. Weil ich noch nicht einmal ein Mädchen geküsst habe. Ausser meine Cousine mit vier aufs Ohr.» 

«Lanz» (Nagel&Kimche) ist im Buchhandel erhältlich.

Eine Leseprobe gibt’s hier.

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Flurin Jecker, 1990 in Bern geboren, studierte Biologie, bevor er 2013 das Studium in Literarischem Schreiben am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel begann. Während seiner Studienjahre arbeitete er als Freier Journalist bei der Berner Tageszeitung «Der Bund» sowie als Velokurier. Im Februar 2017 erschien sein Debütroman «Lanz» bei Nagel&Kimche, wofür er mit dem Weiterschreiben-Stipendium der Stadt Bern und dem Kranichsteiner-Stipendium des Deutschen Literaturfonds ausgezeichnet wurde. Heute gibt er Workshops in Kreativem Schreiben und lebt als Freier Schriftsteller.